News-Reader Biofleisch
von Marek Töbich

Sonne - Frost - und wieder eine Ministerin ...

Kalt war es. Kalt wie seit Jahren nicht mehr in Nürnberg zur Biofach des Jahrgangs 2018.

Nachdem in den letzten Jahren das Wetter immer schon einen Hauch von nahendem Frühling in die Messehallen geblasen hatte, konnte davon dieses Jahr keine Rede sein.

Aber, um im schrägen Bild zu bleiben, für die Biobranche im Allgemeinen und für Biofleisch NRW e.G. im Besonderen konnte keine Rede sein von Eis und Frost; es treibt und blüht, wohin man auch blickt.

Nach Jahren in denen der Trend einer fleischlosen Ernährung das Wort redete, scheint das Pendel nun wieder zurückzuschwingen und so war die Anzahl der Besucher*innen und Interessent*innen am Stand von Biofleisch NRW e.G. so hoch wie nie zuvor.

Auch diesmal konnten wir zur Biofach wieder neue Schinken- und Wurstprodukte mitbringen, die neben unserem ohnehin schon breiten Sortiment, die Möglichkeit bieten, den Endverbraucher*innen eine weiter komplettierte Bio Wursttheke anbieten zu können.

Als weiterer Schwerpunkt zeigte sich der Bereich der Kantinen-fertigen Produkte, die auch in Mensen, Kantinen, etc. den weiterhin starken Trend nach Gemeinschaftsverpflegung in Bio-Qualität verdeutlichten.

                                                                                                                                                         Hubertus Hartmann (Vorstandsvorsitzender), Tobias Wächter, Andreas Sperber (v.l.n.r.)

Weitere Schritte beim Tierschutz

 Großes Interesse konnten wir auch wieder beim Thema Tierschutz wecken. Nachdem Biofleisch NRW e.G. bereits seit Jahren  mit der Schweinerasse "Buntes Bentheimer" ein Programm zum Schutz von vom Aussterben bedrohter Haustierrassen aufgelegt hat, wurde dieses nun aufgrund des großen Erfolges und des weiterhin wachsenden Zuspruchs der Endverbrauch*innen weiter ausgebaut.

Nach dem  "Sattelschwein" befindet sich hier die Rinderrasse des "Roten Höhenviehs" in der Markteinführung, einer alten, robusten und einfarbig roten bedrohten Hausrindrasse aus den deutschen und angrenzenden Mittelgebirgen.

 Donnerstag ? Politik !

Gar nicht verändert hat sich der Ablauf der Tage auf der Biofach. So bleibt der Samstag weiterhin der große Tag für die Messebesucher aus der Region, ebenso wie der Donnerstag der starke Tag für die Besucher aus Verbänden, NGOs und der Politik bleibt.

Umso erfreulicher war es, dass die Landwirtschaftsministerin des Landes NRW, Frau Christina Schulze Föcking, beim traditionellen Rundgang der Minister*in über den Biofach Gemeinschaftsstand des Landes NRW auch bei Biofleisch NRW e.G. Station machte.

Ministerin besucht Biofleisch NRW

Ministerin Christina Schulze Föcking im Gespräch mit Hubertus Hartmann (Vorstandsvorsitzender) und Christoph Dahlmann (Geschäftsführer)

Trotz Zeitdruck konnten hier mit der Ministerin wertvolle Gespräche über verschiedene Aspekte der bäuerlichen Landwirtschaft geführt werden und ein Eindruck vom fortschreitenden Ausbau von Biofleisch NRW e.G. am Standort in Bergkamen vermittelt werden.

Ebenso traditionell wie der Besuch der großen Politik am Donnerstag sind die zahlreichen abendlichen Standparties der Aussteller an diesem Tag.

Geschäfte bleiben dann auch mal außen vor und Persönliches rückt in den Vordergrund.

Und aus der bunten Mischung von Menschen unterschiedlichster Herkunft, Branchen, ja sogar Nationen entsteht noch einmal so ein kleines Bio Gemeinschaftsgefühl. Fast wie früher.

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